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UNSERE GESCHICHTE

Fast 9 von 10 Menschen nehmen nicht genug Ballaststoffe zu sich, und fast die Hälfte jedes gepressten Saftes landet als Bioabfall.

Wir bei Fibes glauben, dass sich diese beiden Probleme gegenseitig lösen können.

Von Südestland in die Schweiz

Fibes wurde in den Hügeln Südestlands geboren, wo Tea und Sulev Nõmmann — Wissenschaftler, Unternehmer und Gründer des KODAS Cider House — ein Leben rund um Essen, Fermentation und Geschmack aufgebaut haben. Ihr Sohn Ingmar wuchs umgeben von Natur, Handwerk und qualitativ hochwertigem Essen auf. Inspiriert von seinem eigenen gesundheitsbewussten Lebensstil machte er es sich zur Aufgabe, die Art und Weise, wie wir essen, zu verändern — beginnend mit dem Darm.

Das Ergebnis war Fibes: ein funktionelles Fruchtpüree aus upcyceltem Apfeltrester — dem Fruchtfleisch, das bei der Saftproduktion übrig bleibt. Jeder Beutel enthält ungefähr 6g Ballaststoffe, eine Kombination aus Flohsamenschalen, Zitrусfaser, löslicher Haferkleie und Ringelblumenextrakt, vereint mit echten Fruchtpürees aus Apfel, Kirsche und Sanddorn. Kein zugesetzter Zucker, keine künstlichen Zusatzstoffe — nur Zutaten, die dein Darm kennt.

Fibes ist durch echte Wissenschaft belegt. Im Jahr 2023 zeigte eine 11-wöchige Ernährungsinterventionsstudie, die in Zusammenarbeit mit Lebensmittelwissenschaftlern des TFTAK durchgeführt wurde — mit 39 Teilnehmenden — eine messbare Abnahme von Bakterien, die mit Entzündungen und Fettleibigkeit in Verbindung gebracht werden, einen signifikanten Anstieg aktiver fermentativer Bakterien sowie eine Tendenz zu niedrigeren Blutcholesterinwerten.

Fibes in der Schweiz

Ich bin Jürgen. Fibes kam durch Zufall in mein Leben. Einen aufregenden Zufall.

Ich war im Süden Estlands, um den Geburtstag meines Grossvaters zu feiern. Auf dem Rückweg von einem Restaurant fuhren wir an einer Fabrikeinfahrt vorbei. Meine Grosseltern und meine Tante meinten, wir sollten anhalten — ich war noch nie dort gewesen. Also taten wir es.

Die Fabrik war geschlossen. Aber mein Grossvater, der alte Schule ist wie er ist, klopfte trotzdem an die Tür. Zufällig war der Besitzer Sulev Nõmmann gerade drinnen. Er liess uns rein.

In der Fabrik fand zu diesem Zeitpunkt eine japanische Kunstausstellung statt. Wir gingen hindurch. Auf dem Weg hinaus bemerkte ich einige Beutel auf der Theke. Ich blieb stehen, um sie anzuschauen. Sulev erklärte mir, was sie waren — Fibes, ein funktionelles Fruchtpüree aus dem Apfeltrester, der bei der Saftproduktion übrig bleibt. Wir kamen ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass Sulev und ich beide einen wissenschaftlichen Hintergrund haben, und die Unterhaltung wurde schnell tiefgründig. Er führte uns durch die Produktion und erklärte alles — den Upcycling-Prozess, die Fasermischung und die Darmgesundheitsforschung dahinter.

Am Ende des Besuchs schlug ich vor, Fibes in die Schweiz zu bringen. Er war begeistert. Seitdem arbeite ich mit seinem Sohn Ingmar an diesem Projekt.

So begann FIBES Schweiz — mit einem Grossvater, der an geschlossene Türen klopft, einer japanischen Kunstausstellung in einer estnischen Fabrik und einem Zufallsgespräch, das zu etwas Echtem wurde. Wir sind in Neftenbach, Zürich ansässig und liefern aus eatfibes.ch in die ganze Schweiz.